Helios 44-2 an APSC

01.08.2017

Ich habe mir letzte Woche zwei neue Objektive gekauft. Dabei handelt es sich um alte Helios 44-2 mit 58mm Brennweite und einem Blendenbereich von 2 – 16. Es stammt aus Russland und wurde bis zu den Neunzigern dort als Kopie eines Zeiss Objektivs hergestellt, verkauft und exportiert. Mit jeder neuen Version verbesserte sich die Bildqualität, womit auch das Bokeh nach und nach korrigiert wurde. Die neuste Version der Objektivreihe ist die Version 44-7. Alle Objektive der Reihe sind manuell zu bedienen und benötigen einen M42 zu EF Adapter, um sie an einer Canon benutzen zu können.
Warum also die Version 44-2? Sie ist für das sog. „swirly bokeh“ bekannt. Dabei handelt es sich schlecht korrigiertes Bokeh, bei welchem sich im Hintergrund Kreise abzeichnen. Diese sind besonders dann sichtbar, wenn der Hintergrund sehr unruhig ist und der Abstand vom Objekt zu diesem stimmt. Da es sich um ein Objektiv fürs Vollformat handelt, ist dieser Effekt leider nicht so stark mit APSC-Format-Kamera erreichbar. Das liegt daran, dass die Kreise des „swirly bokeh“ am Rand eines Fotos besonders stark hervortreten. Aufgrund des Cropfaktors werden diese allerdings abgeschnitten.
Meine beiden Objektive stammen aus jeweils 2 unterschiedlichen Fabriken, KMC und Valdai. Deshalb habe ich diese mal getestet, wobei ich gerne erörtern möchte, bei welchem das Bokeh besonders gut herauskommt. Die folgenden Fotos sind einfach Testfotos der beiden Objektive.

Valdai:

Canon EOS 7D (58mm, f/2, 1/250 sec, ISO100)

Canon EOS 7D (58mm, f/2, 1/400 sec, ISO100)

Canon EOS 7D (58mm, f/2, 1/400 sec, ISO100)

Canon EOS 7D (58mm, f/2, 1/160 sec, ISO100)

Canon EOS 7D (58mm, f/2, 1/320 sec, ISO100)

Canon EOS 7D (58mm, f/2, 1/200 sec, ISO100)

Canon EOS 7D (58mm, f/2, 1/250 sec, ISO100)

Canon EOS 7D (58mm, f/2, 1/160 sec, ISO100)

 

KMC:

Canon EOS 7D (58mm, f/2, 1/1600 sec, ISO100)

Canon EOS 7D (58mm, f/2, 1/250 sec, ISO100)
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