Kroatienurlaub 2016

27.09.2016

Auch dieses Jahr ging es mit der Crew nach Kroatien. Abgefahren sind wir bei strömenden Regen gegen 2 Uhr vom „Dresdner Tor“. Dieser ließ auch erst in Italien wirklich von uns ab. Im Groben könnte man die Fahrt ungefähr wie folgt zusammenfassen: Regen, Regen, Regen, Sonne! Wir sind endlich da!

Unsere Segelyacht war eine Elan Impression 45. Sie hat einige kleinere Konstruktionsfehler, wobei die Nervigsten „Fußstützen“ sind, welche den Skipper bei Kränkung waagerecht stehen lassen. Ständig ist man über diese blöden Teile geflogen. Auf den letzten 2 Yachten wurde dies durch ausklappbare Bretter gelöst. Dafür besitzt das Boot wesentlich bessere Segeleigenschaften.

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Nach dem Beladen des Bootes entschieden wir uns aufgrund der vorangeschrittenen Zeit gegen ein Auslaufen. Aber am nächsten Morgen sollte es nach einer gewittrigen Nacht endlich losgehen. Die Vorhersage „Regen“ trat erwartungsgemäß ein, sodass wir unsere erste Tour unter Motor nach Cres fuhren. Zudem wehte nicht genügend Wind zum Segeln. Am Abend wurden wir jedoch noch mit Sonne und einem richtig guten Platz direkt am Stadthafen belohnt.

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Auf dem obigen Bild ist eine der Fähren zu sehen, welche die Adria kreuzen. Sie sind rund 40m lang und erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 35kn, was umgerechnet 65km/h sind.

Nach einer super ruhigen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir weiter nach Süden, vorbei an der „blue cave“. Aufgrund des verdeckten Himmels war dort kein Spektakel zu erwarten. Auch spielte der Wind erneut nicht mit, sodass wir abermals motor’n mussten. Wir ließen es uns dennoch nicht nehmen die Alibisegel für ein paar Minuten rauszuholen. Im Süden angekommen, ankerten wir alleine in einer Kaiserbucht, in welcher wir gegen jeglichen Wind geschützt waren. Wie auf den Fotos zu sehen ist, änderte sich auch gegen Abend das Wetter. Ab diesem Zeitpunkt ließ uns die Sonne für den restlichen Urlaub nicht mehr im Stich.

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Da Alex und Anika die „blue cave“ vom letzten Jahr noch nicht kannten, fuhren wir die 1h zurück in Richtung Norden. Die Sonne schien und ich konnte auch hier erneut meine neuen Flossen, Maske und Schnorchel ausprobieren. Es war wahnsinnig beeindruckend. Unter dem Boot schwammen unheimlich große Fischschwärme ihre Runden. Auch die kleineren sind in den einfallenden Sonnenstrahlen sehr schön anzusehen.

Nach den Höhlen segelten wir in gleisender Sonne und genügend Wind gen Süden nach Mali Losinj. Als erstes segelten wir einen Vorwindkurs mit den Segeln in der Butterfly-Segelstellung. Anschließend ging es mit Halbwind nach Süden, zu einem fantastischen Abendbrot im selben Restaurant wie die letzten Jahre auch, weiter.

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Am Vormittag legten wir ab und segelten mit reichlich Wind in eine Bucht auf der Insel Skarda. In der Buchtbeschreibung waren Muringbojen verzeichnet, welche nirgendwo zu sehen waren. Die entsprechenden Betonklötze schimmerten jedoch sichtbar durch das Wasser am Grund, sodass Matti mit dem Seil abtauchte und dieses befestigte. Die Bucht, naja was soll man sagen, wir hatten sogar unser eigenes kleines Fort.

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Nach dem Verlassen der Bucht, setzten wir die Segel in Richtung Rab, wobei uns pünktlich, wie angekündigt, der Wind exakt 12°° verließ. Wir machten in einer Bucht fest, in der wir schon vorletztes Jahr lagen.

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Nun ist es so weit. Der letzte Tag war angebrochen. Dennoch ließen wir uns es nicht nehmen, ihn bis zum Abend auszukosten. Nach einem Eis in Rab fuhren wir zur „Uvala Zavratnica“, einer Bucht in einem Fjord am Festland. Die Einfahrt ist relativ eng, sodass wir rückwerts hineinfuhren.

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Auf der Rückfahrt hatten wir gar keinen Wind. Versteht mich nicht falsch, aber die Adria war spiegelglatt. Wir stoppten den Motor und sprangen bei 0 Wind, prallem Sonnerschein und 83m Tiefe unter uns, in die See. Gegen 17°° legten wir in Punat an, wo unsere Reise auch begonnen hat.

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Kommentare
Conni 28.09.2016 @ 17:23

Hej Basti! Das haste Klasse gemacht! Tolle Fotos! (Nur kleine orthographische und grammatikalische Schwächen im Text ;-)

Nettl 28.09.2016 @ 18:03

Ganz toll gemacht.


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